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ASB NRW Jahresempfang 2026

Zusammenhalten für eine solidarische Gesellschaft: Der ASB NRW-Jahresempfang im Kunstpalast brachte 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zusammen.

Gruppenszene mit mehreren Personen, die auf einer Bühne stehen, umgeben von Pflanzen und einem gelben Hintergrund.

Zusammenhalten – für Engagement, Solidarität und Verantwortung

Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden kamen am Samstag im Düsseldorfer Kunstpalast zum Jahresempfang des Arbeiter-Samariter-Bundes Nordrhein-Westfalen (ASB NRW e.V.) zusammen. Unter dem Leitmotiv „Zusammenhalten“ setzte die Veranstaltung ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement und gemeinsame Verantwortung. Zu den hochrangigen Gästen zählten Landtagspräsident André Kuper und NRW-Innenminister Herbert Reul.

Einblicke in moderne Hilfeleistungen 
Bereits vor dem offiziellen Bühnenprogramm nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich im Ehrenhof über Einsatzfahrzeuge und Spezialangebote aus verschiedenen ASB-Verbänden in NRW zu informieren – darunter das ASB-Hebammenmobil, ein Krankentransportwagen und ein Einsatzmotorrad für den Zivilschutz. Im Robert-Schumann-Saal präsentierten die ASB-Verbände zukunftsorientierte Themen – von „Katastrophenschutz und Nachhaltigkeit“ über die Gewinnung und Förderung von Mitarbeiter:innen, Engagierten sowie Mitgliedern bis hin zu neuen Projekten der Arbeiter-Samariter-Jugend.

Bühnenprogramm im Zeichen des Zusammenhaltens 
Den offiziellen Auftakt übernahmen die Landesvorsitzende Lisa-Kristin Kapteinat und der Präsident des ASB NRW, Prof. Dr. Michael Stricker. Landtagspräsident André Kuper griff in seiner Keynote das Leitmotiv auf und würdigte die unverzichtbare Rolle der Hilfsorganisationen: Gerade in Zeiten multipler Krisen sei das Engagement von Ehren- und Hauptamtlichen ein tragendes Fundament für eine solidarische und funktionsfähige Gesellschaft.

Kapteinat stellte den Menschen in den Mittelpunkt der Verbandsarbeit: „Zusammenhalten ist kein dekoratives Motto – es ist der Kern unserer täglichen Arbeit. Gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Orte sind, an denen Menschen Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen.“ Mit Blick auf das Verbandsentwicklungsprojekt „Menschenschätze“ und die aktuelle Jugendstudie des ASB in Zusammenarbeit mit dem Kölner rheingold Institut betonte sie: „Unsere wichtigste Ressource sind die Menschen – im Hauptamt, im Ehrenamt und in unserer Jugendarbeit. Engagement ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht gute Rahmenbedingungen, echte Beteiligung und eine Kultur der Wertschätzung. Zusammenhalten heißt Mitgestaltung.“ Besonders junge Menschen wollten Verantwortung übernehmen und ernst genommen werden. „Jugend will nicht nur zuschauen, sondern mitentscheiden. Das ist eine große Chance für unseren Verband und unsere Gesellschaft.“

Auszeichnungen für besonderes Engagement 
Ein Höhepunkt war die Ehrung herausragender Projekte: Der Schulsanitätsdienst in NRW wurde als Beispiel für junges Engagement gewürdigt, der ASB Regionalverband Südwestfalen wurde für seine innovative „Macher:innen gesucht“-Kampagne zur Gewinnung von Mitgliedern und Engagierten ausgezeichnet und der ASB Bergisch Land für sein Nachhaltigkeitsprojekt geehrt.
Auch Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink unterstrich die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für Hilfsorganisationen: „Soziale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Sicherheit und Teilhabe. Wenn wir über Katastrophenschutz, Pflege oder soziale Dienste sprechen, sprechen wir immer auch über den Zustand unseres gesellschaftlichen Zusammenhaltens.“

Zusammenhalten als gelebte Praxis
Der Jahresempfang 2026 hat eindrucksvoll gezeigt: „Zusammenhalten“ ist für den ASB NRW gelebte Praxis. Ob im Katastrophenschutz, in sozialen Projekten oder in der Jugendarbeit – der Verband setzt auf Gemeinschaft, Engagement und eine starke Zivilgesellschaft in Nordrhein-Westfalen.
 

Dr. Stefan Sandbrink Landesgeschäftsführer